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Aktuell am 23.06.2017

Entspannungsverfahren

 

Die Entspannungsverfahren werden durch verschiedene Berufsgruppen durchgeführt, sowohl Sport- und Physiotherapeuten wie auch Ärzten, Psychologen und Musiktherapeuten und Co-Therapeuten mit entsprechender Qualifikation. Sie helfen dem Rehabilitanden, psychischen und physischen Stress zu reduzieren, emotional ausgeglichener zu werden und seine Körperwahrnehmung zu verbessern. Außerdem erhöhen sie die Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Lernfähigkeit.

 

Die Rehabilitanden nehmen zweimal wöchentlich an Entspannungstherapie teil. Am Ende jeder Sitzung werden Hinweise für die nächsten Stunden gegeben und aufgetretene Schwierigkeiten thematisiert. Ggf. können diese auch selektiv in körpertherapeutischer Einzeltherapie bearbeitet werden. Besonders bedeutsam ist das bei Rehabilitanden, deren Erkrankung ein Trauma zugrunde liegt.


Als Entspannungsverfahren stehen zur Verfügung:


- Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PME )

 

- Autogenes Training

 

- Qi Gong

 

Übungsanleitungen für zu Hause:

 


Bei der Entspannung nach Jacobson wird durch bewusste, systematische An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen psychophysische Entspannung erreicht. Für diese Entspannungstherapie gibt es eine Einführungsgruppe, in der sowohl die Indikation und Wirkungsweise von Entspannungsverfahren erarbeitet werden, als auch die PME vorgestellt wird.


Die PME kann auch in einer Vertiefungsgruppe weitergeführt werden. Sie dient der Hinführung zur selbstständigen Anwendung während des Klinikaufenthaltes und der Zeit danach.


Das Autogene Training ist ein körperbezogenes Behandlungsverfahren, das es ermöglicht, das Körperempfinden zu vertiefen. Dies geschieht durch die Wahrnehmung des eigenen Rhythmus, exemplarisch u.a. verwirklicht in der vertieften Wahrnehmung des Atemrhythmus und seiner autonomen Anteile. Hierbei entdeckt der Rehabilitand bisher leiblich Unbewusstes oder strukturiert bisherige leibliche Erfahrungen neuartig. Angestrebt wird ein Prozess, der den eigenen „inneren Schwerpunkt“ entwickeln hilft und zu größerer Sensibilität und zur Selbst-Annahme führt.


In einer stabilen Gruppe kann ein erfahrener Therapeut auch Phantasiereisen anbieten; er muss sich dabei aber der Störungen der Gruppenmitglieder bewusst sein und die Gruppe entsprechend leiten.


Eine Entspannungsmethode im weiteren Sinne stellt das QiGong dar.


Durch die Integration des Europäischen Zentrums für Traditionelle Chinesische Medizin in das Gesundheits-Zentrum Saarschleife kann auch dieses Verfahren angewandt werden. Qi Gong ist eine Jahrtausend alte chinesische Übungsmethode, bei der Geist-, Körper- und Atemtechniken gezielt geübt werden, um diese miteinander in Harmonie und Einklang zu bringen. Ziel ist es grundlegende Übungsprinzipien wie „Innen – Außen“, „Entspannung – Anspannung“, „Natürlichkeit – Kontrolle“ über die Qi Gong Praxis hinaus in das Alltagsleben zu integrieren. Positiv wirken sich auch die Schulung der Selbstwahrnehmung aus, sowie das Zusammenwirken von Spontanität und Kontrolle.

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