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Aktuell am 23.06.2017

Arthrofibrose

 

Pro Jahr werden in Deutschland aufgrund eines Gelenkverschleißes von Knie und Hüfte jeweils etwa 150.000 Endoprothesen eingesetzt. Darüber hinaus müssen jährlich 40.000 Wechseloperationen aufgrund von Lockerung und Abnutzung oder anderen Problemen bei implantierten Endoprothesen vorgenommen werden. Diese Zahlen spiegeln nur unzureichend wieder, dass viele Patienten schon von Anfang an mit ihrer Endoprothese nicht zufrieden sind. Nach statistischen Erhebungen betrifft dies besonders die Knieendoprothesen.

Mehr als 30 % der Patienten klagen nach der Operation über Gelenkschmerzen, Schwellungs- und Reizzustände und Bewegungseinschränkungen.

 

Unser Konzept ist so angelegt, dass eine erneute operative Intervention vermieden werden kann.

 

 

Warum gerade das Knie?

Das Knie ist das größte Gelenk des Menschen mit den Diffizilsten Strukturen und der kompliziertesten Mechanik. Die Gelenkkapsel beinhaltet den größten Synovialraum des Körpers. Seine Schleimhautauskleidung mit zahlreichen Aussackungen und Nischen dient unter anderem auch als Verschiebeschicht für die umgebenden Weichteile und stellt so den vollen Bewegungsumfang des Gelenkes sicher.

Verklebungen dieser Schleimhautauskleidung entstehen bei Schädigung der Schleimhaut oder durch Blutgerinnsel nach Operation und Verletzungen. Sie sind meist oberhalb der Kniescheibe oder in den seitlichen Aussackungen lokalisiert und stellen zusammen mit Vernarbungen und verdickungen der umgebenden Kapsel und der Bänder die häufigste Ursache für eine Bewegungseinschränkung nach einer Operation oder Verletzung dar.

 

Wie kommt es zu den Symptomen?

Schmerzen sind nach einer Endoprothesenoperation immer zu erwarten, da zahlreiche schmerzempfindliche Strukturen wie Knochen, Schleimhaut, Gelenkkapsel und Bänder durch die Operation in Mitleidenschaft gezogen werden. So müssen Schmerzmedikamente oft bis zum Ende der Rehamaßnahmen eingenommen werden. Bei einem großen Bluterguss oder zu forcierter Bewegungstherapie reicht die Schmerzausschaltung nicht aus und die resultierende schmerzbedingte Schonung mit reflektorischer Hemmung der Muskulatur, die sich bei entsprechender Disposition bis zum Bild einer schlaffen Muskellähmung entwicklen kann, erschwert das Durchbewegen des Gelenks, was wiederum die Resportion des Gelenkergusses und des Hämatoms verzögert. Wenn sich daraus ein Blutgerinnsel entwickelt, wird dieses im weiteren Verlauf zu Bindegewebe umgewandelt und führt zu Verklebungen der umgebenden Gelenkschleimhäute, mit der Folge einer jetzt nicht nur schmerzbedingten sondern mechanisch-strukturell verursachten Bewegungseinschränkung. Die stets begleitende Muskelatrophie beeinträchtigt die Dehnbarkeit der Muskelfasern und hemmt so ebenfalls die Gelenkbeweglichkeit.

 

Was kann man tun wenn Gelenksteife, Schmerzen und Reizzustände auch nach der akuten Phase weiter bestehen?

Dosierte, der jeweiligen Phase angepasste Krankengymnastik, spezifische Maßnahmen wie Reflextherapie, Osteopathie und Craniosacrale Therapie beschleunigen den Heilungsvorgang und stellen die Beweglichkeit wieder her. Hinzu kommen spezielle Therapieformen aus der Traditionell Chinesischen Medizin und begleitende psychologische Entspannungsverfahren. Eine individuell angepasste medikamentöse Schmerztherapie nach dem Stufenschema der WHO ist unerlässlich, sie garantiert die Effizienz der krankengymnastischen Übungsbehandlung, verhindert die schmerzbedingte Schonung und die resultierende Muskelatrophie. Der Reizzustand des Gelenks, die Kapselschwellung und der Gelenkerguss werden je nach Ausprägung mit entzündungshemmenden Medikamenten in adäquater Dosierung behandelt. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, eine ausreichende Funktion des Gelenkes als Ganzes wieder herzustellen, damit der Patient vollen Nutzen aus seiner Endoprothese ziehen kann und den Anforderungen in Beruf und Alltag wieder gewachsen ist.

 

Ihre Ansprechpartner:

 

Chefarztsekretärin

Claudia Schwarz

Tel.: +49 (0) 6865 90-1830

claudia.schwarz@saarschleife.de

 

Patientenverwaltung:

Tanja Müller

Tel.: +49 (0) 6865 90-1804

Tanja.Mueller@saarschleife.de

  

 

 

 

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