Was ist TCM?
Seit fünf Jahrtausenden werden in China mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die unterschiedlichsten Krankheiten behandelt. Millionen von Menschen in Fernost und zunehmend auch in der westlichen Welt nutzen die Wirkung dieser natürlichen, sanften Ganzheitstherapie vor allem bei chronischen, vielen funktionellen und gerade auch psychosomatisch bedingten Beschwerden.
Die drei Hauptmerkmale der TCM sind
Ganzheitsmedizin
Der Körper, die Umwelt und die Emotionen befinden sich in einem ständig miteinander korrespondierenden Zusammenspiel und bedingen sich gegenseitig. Gesund ist der Mensch dann, wenn die lebenswichtige Energie Qi ungehindert in seinem Körper fließt, alle Teile versorgt und somit ein wohltemperiertes energetisches Gleichgewicht herrscht.
Wird diese energetische Harmonie durch äußere Einflüsse, falsche Ernährung, schädliche Emotionen etc. gestört, dann wird der Mensch krank. Einmal entstandene Krankheiten müssen in diesem Rahmen diagnostiziert und behandelt werden, wobei das Ziel der Heilung die Wiederherstellung dieses energetischen Gleichklangs ist. So ist z.B. die Akupunktur letztendlich eine sanfte Ausgleichsmedizin.
Präventivmedizin
Die Chinesen legen sehr großen Wert auf krankheitsvorbeugende Maßnahmen, während man im Westen oft auf rasche Heilerfolge setzt. So ist die TCM ein integrierter Bestandteil eines umfassenden Systems von Gesundheits- und Lebensführungsfragen, welche mit dem Begriff "Yang Sheng" wörtlich: "Das Leben nähren", zusammengefasst sind.
Es geht aber neben der allgemeinen Krankheitsvorbeugung auch darum, (eine) bereits existierende Krankheit(en) im System ganzheitlich zu behandeln, um letztendlich dem vorzubeugen, dass die eigentliche Krankheitsursache nicht Jahre später in einem neuen Symptom - oft schwerwiegender als zuvor - ihren Ausdruck findet.
Holistische Medizin
Die innere Krankheit stellt sich dem geübten Auge des TCM Arztes äußerlich mittelbar dar. Die TCM bedient sich hierbei besonders der Diagnose des Zungenkörpers und des Pulses.